Entschlossen weltoffen!

Bei der Frage der Zuwanderung kommt es oft zu einer starken Polarisierung zwischen Befürwortern und Gegnern – auch in Sportvereinen. Das Projekt verfolgt das Ziel, Diskriminierungen und Rassismus im Sport(Verein) vorzubeugen.

Der organisierte Sport in NRW hat zahlreiche Projekte zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Integration geschaffen. So herrscht ein sehr intensives freiwilliges Engagement vieler Helfer/-innen, um die vielfältigen Aufgaben des Zusammenwachsens zu unterstützen. Diesen Menschen eine Rückendeckung zu geben und Sicherheit im Handeln zu vermitteln, ist das Anliegen des neuen Projektes „Entschlossen weltoffen! – gemeinsam für Demokratie und Respekt im Sport“, das auf eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen setzt.

„Achtsam statt neunmalklug – damit Ausgrenzung im Sport(verein) keine Chance hat!“: Dieser Veranstaltungstitel fasst die lebensweltnahe Ausrichtung von „Entschlossen weltoffen!“ für die ehren- und hauptamtlich Tätigen im Sportbereich treffend zusammen. Im Jahr 2017 wurden Veranstaltungen zur Information, Sensibilisierung und Qualifizierung sowie Beratungen durchgeführt, darunter eine Ein-Tages-Qualifizierung „Argumentations- und Handlungstraining“ in Hagen.

Um die ehrenamtlichen Akteure im Rahmen der Integrationsarbeit im Sport mit Flüchtlingen zu unterstützen, ist die spezielle Fortbildung „INNER SAFETY – Flucht und Trauma“ in Bonn mit guter Resonanz angenommen worden.

Grundlage für das gesamte Projekt sind die Satzung (§ 2 Satz 3 & 4) und das LSB-Positionspapier gegen Rechtsextremismus.