Sport und Inklusion: Leichter als gedacht!

Inklusion ist schwer. Es fehlt an Geld, Personal, Zeit und Erfahrungen: So oder so ähnlich lässt sich die öffentliche Wahrnehmung des Inklusionsthemas zugespitzt zusammenfassen. Doch Inklusion ist oftmals leichter als gedacht – nicht nur, aber gerade im Sport.

Die Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung ist für den organisierten Sport daher nicht nur gesellschaftlicher Auftrag, sondern seit jeher eigener Anspruch. In seinem Positionspapier „Sport und Inklusion: Vielfalt im Sport gestalten – gleichberechtigte Teilhabe fördern“ hat der LSB NRW hierzu klare Vorgaben gemacht.

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Wenngleich Inklusion an vielen Stellen bereits gelebter Alltag im Sport in NRW ist, scheint es noch ein weiter Weg bis zu einer flächendeckenden Verankerung, auf die der LSB NRW kontinuierlich hinarbeitet. Hierzu wurde – neben der jährlichen Förderung von bis zu 250 Vereinen für inklusive Maßnahmen im Rahmen des Landesprogramms „1.000x1.000“ in 2017 – gemeinsam mit dem BRSNW die Broschüre „Leichter als Du denkst! Inklusion im Sportverein: Strategien für die Praxis“ veröffentlicht.

Aufbauend auf den Ergebnissen des dreijährigen Modellprojektes „Sport und Inklusion im Verein“ lautet die Botschaft dieser Broschüre: Öffnung kann ganz leicht sein, wenn sie gewollt und bewusst gestaltet wird – gerade im Sport, wo es darum geht, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Denn bei aller vermeintlichen Leichtigkeit ist Inklusion auch im Sportverein kein Selbstläufer. Die Broschüre liefert dazu Anregungen und Strategien.

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